

Beschreibung
Felicia findet sich in einer lieblosen Ehe mit dem kalten und herrischen Alpha Damien gefangen. Trotz ihrer Hoffnung, dass ein Kind sein Herz erweichen konnte, zerbricht ihre Welt, als sie von seiner leidenschaftlichen Zuneigung zu einer anderen Frau erfahrt. Tief verletzt, aber entschlossen, fordert Felicia die Scheidung. Funf Jahre nach der Trennung von ihrem machtigen Alpha-Ehemann fuhrt Felicia ein ruhiges Leben mit ihren Zwillingssohnen und verbirgt sich vor der Vergangenheit. Doch als das Vollmondfest sie mit Damien, dem Vater ihrer Kinder, wieder zusammenfuhrt, andert sich alles.
Kapitel 1
May 9, 2026
„Wenn es keine Schwangerschaft ist, lasse ich mich scheiden“, murmelte Felicia leise vor sich hin, während ihre Finger nervös auf ihre Oberschenkel trommelten, während sie in der überfüllten Krankenhausrezeption saß.
Die Krankenschwester rief schließlich ihren Namen und riss sie aus ihren sich überschlagenden Gedanken.
Felicia richtete ihren Mantel und stand auf, ihre Beine zitterten leicht, als sie der Krankenschwester ins Arztzimmer folgte.
„Guten Nachmittag, Mrs. Blackthorn“, begrüßte Dr. Lewis sie mit einem warmen Lächeln und deutete auf den Stuhl. Felicia zögerte, ihr Geist raste.
„Guten Nachmittag“, erwiderte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern.
Dr. Lewis nahm einen cremefarbenen Umschlag von seinem Schreibtisch und reichte ihn ihr. „Herzlichen Glückwunsch“, sagte er, sein Ton aufrichtig.
Felicia blinzelte, ihr Herz pochte wild, als sie den Umschlag aufriss. Ihre Augen flogen über die Ergebnisse – und da stand es, in fetten Buchstaben: Positiv.
„Sie sind schwanger“, bestätigte Dr. Lewis. „Und es sieht so aus, als würden Sie Zwillinge erwarten.“
Die Worte wirkten surreal. Ihre Hände zitterten, als sie das Papier wieder auf den Schreibtisch legte.
„Zwillinge?“, wiederholte sie, ihre Stimme brach.
„Ja. Sie müssen von nun an regelmäßige Untersuchungen einplanen, aber fürs Erste sollten Sie feiern. Das sind wunderbare Neuigkeiten.“
Ein Lächeln breitete sich auf Felicias Gesicht aus. Für einen Moment verschwanden all ihre Sorgen. Sie würde Mutter werden – etwas, das sie sich in ihrer lieblosen Ehe schon so lange gewünscht hatte.
„Danke, Doktor“, sagte sie und stand abrupt auf. Sie musste es Alpha Damien sofort erzählen. Er musste es wissen. Vielleicht würde das alles verändern.
****
Felicia stürmte förmlich ins Haus, ihre Aufregung sprudelte über. „Damien! Ich muss dir was erzählen—“
Ihre Worte erstarben, als sie abrupt stehen blieb. Dort, im Wohnzimmer, stand eine Frau, die sich schluchzend an die Brust ihres Mannes klammerte.
Damiens Arm lag schützend um sie, seine Hand rieb beruhigende Kreise auf ihren Rücken.
Und dann sah Felicia es – etwas, das ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz endgültig zerbrach. Damien beugte sich hinunter und drückte der Frau einen Kuss auf die Lippen.
Es war kein flüchtiger Trostkuss. Es war intim, zärtlich – etwas, das er nie mit ihr getan hatte.
Ihre Kehle zog sich zusammen, und ihre Hand schnellte an ihre Brust. Der Umschlag mit ihren Schwangerschaftsergebnissen zerknitterte in ihrer Faust.
„Damien“, rief sie, ihre Stimme zitterte vor Wut und Herzschmerz.
Er blickte auf, erschrocken, aber sein Ausdruck wurde schnell gleichgültig.
„Felicia“, sagte er tonlos, seinen Arm immer noch um die Frau gelegt. „Was machst du hier?“
Ihre Lippen bebten, aber sie weigerte sich zu weinen. „Ich wohne hier. Was geht hier vor?“
Die Frau in seinen Armen blickte auf, ihre verweinten Augen trafen Felicias Blick. Schnell verbarg sie ihr Gesicht wieder an Damiens Brust.
„Nicht jetzt, Felicia“, sagte Damien, abweisend. „Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin?“
„Beschäftigt?“, wiederholte Felicia, ihre Stimme wurde lauter. „Ich sehe sehr wohl, womit du beschäftigt bist!“
Damien runzelte die Stirn, seine Geduld sichtlich am Ende.
Felicia ballte die Fäuste, ihr Verstand raste. Sie hatte in dieser Ehe so viel ertragen – seine emotionale Distanz, seine Kälte, seine Weigerung, sie überhaupt als seine Gefährtin zu markieren. Und jetzt das?
Sie atmete tief durch, ihr Entschluss wurde fester. „Damien, ich muss mit dir reden.“
„Nicht jetzt“, entgegnete er abweisend und wandte sich wieder der Frau zu.
„Ich frage nicht“, sagte sie scharf, selbst von sich überrascht.
Damien wandte sich ihr zu, seine Augen verengten sich. „Was ist so wichtig, dass du mich jetzt stören musst?“
Felicias Herz raste, als sie näher trat. Sie sah ihm direkt in die Augen, ihre Stimme fest und unbeirrbar.
„Ich will die Scheidung.“
Der Raum wurde still. Damien starrte sie an, fassungslos. Die Frau in seinen Armen schnappte nach Luft, ihre Tränen für einen Moment vergessen.
„Was hast du gerade gesagt?“, fragte Damien, seine Stimme tief und gefährlich.
„Du hast mich schon verstanden“, sagte Felicia, ihre Stimme ruhig, obwohl in ihr ein Sturm tobte. „Ich will die Scheidung.“
Sie ließ den zerknüllten Umschlag auf den Boden fallen, ihre frühere Aufregung war vollkommen verloschen. Jegliche Hoffnung, die sie für diese Ehe noch gehabt hatte, war verschwunden.
Zum ersten Mal seit Jahren verspürte Felicia eine seltsame Freiheit. Sie würde nicht länger um seine Liebe betteln. Wenn er sie nicht wertschätzen konnte, würde sie gehen – für sich selbst und für die Zwillinge, die in ihr heranwuchsen.

Hiding My Twin Pups From their Alpha Dad
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