

Beschreibung
Carmen Venetti dachte, sie hatte alles: einen machtigen Ehemann, ein florierendes Imperium und die Starke, alles zusammenzuhalten. Doch als Arianna De Luca, Marcos kluge und schone Ex-Geliebte, wieder auftaucht, beginnt ihre einst unerschutterliche Ehe zu zerbrechen. Arianna behauptet, sie sei gekommen, um der Familie Venetti zu helfen, ihre Feinde zu vernichten, doch ihre wahren Motive sind ebenso gefahrlich wie geheimnisvoll. Wahrend Marco sich immer starker in Ariannas Netz aus Manipulationen verstrickt, steht Carmen vor einer unmoglichen Wahl. Schwanger und mit gebrochenem Herzen verlasst sie das Leben, das sie so muhsam zu schutzen versucht hat, und schwort, ihr ungeborenes Kind vor dem giftigen Chaos zu bewahren, das droht, sie zu verschlingen. Doch Carmens Abwesenheit vertieft nur Marcos Abstieg in Ariannas Falle. Geblendet von Ehrgeiz und verfolgt von Geruchten uber Verrat, ignoriert Marco die Warnsignale und lasst zu, dass Arianna ihren Griff auf sein Imperium verstarkt. Wahrenddessen spielt Arianna ein gefahrliches Doppelspiel, verbundet sich heimlich mit der Familie De Luca und schmiedet Plane, den Venetti-Thron fur sich selbst zu erobern. Wahrend das Vertrauen zerbricht und Allianzen sich verschieben, geraten Carmen und Marco in einen hochriskanten Kampf um Loyalitat, Liebe und das Uberleben. Wird Marco Ariannas wahre Absichten rechtzeitig durchschauen, oder werden ihre Intrigen alles zerstoren, was die Venettis aufgebaut haben - einschliesslich ihrer Chance auf eine Familie? In einer Welt, in der Macht todlich ist und Verrat die ultimative Waffe, lautet die Frage nicht nur, wer uberleben wird - sondern wer am Ende oben steht.
Kapitel 1
Jan 8, 2026
Der große Ballsaal des Venetti-Anwesens funkelte vor Opulenz, jedes Detail war akribisch darauf ausgelegt, zu beeindrucken. Das Klirren von Kristallgläsern und die sanften Klänge eines Streichquartetts durchzogen den Raum, während Carmen Smith sich unter die Gäste mischte, ihr smaragdgrünes Kleid ein Inbegriff von Eleganz.
Sie lächelte einem Paar großzügiger Spender warm zu, doch hinter ihrem geübten Charme brodelte eine unterschwellige Frustration. Marco war zu spät. Schon wieder.
Mit einem schnellen Blick zur großen Treppe kreisten Carmens Gedanken. Seit Wochen war Marco distanziert, sein Fokus lag irgendwo anders – oder bei jemand anderem. Sie schob den Gedanken beiseite, doch ein nagendes Gefühl blieb zurück, das sie nicht abschütteln konnte.
„Mrs. Venetti, Ihr Gala ist wie immer atemberaubend“, erklang die geschmeidige Stimme von Marisol Ricci, einer der hartnäckigsten Society-Ladies der Stadt. In ihrem Tonfall schwang eine Spur gespielter Süße mit.
„Danke, Marisol“, entgegnete Carmen höflich.
Marisol beugte sich näher, ihre juwelenbesetzten Ohrringe schwangen. „Aber wo ist Marco? Ein Mann wie er sollte an der Seite seiner Frau sein.“
Carmens Lächeln verrutschte nicht. „Er wird noch kommen. Geschäfte, wissen Sie.“
Marisol summte wissend, doch bevor sie weiter nachhaken konnte, veränderte sich das leise Murmeln der Stimmen im Raum. Köpfe drehten sich zur geschwungenen Treppe, und Carmens Blick folgte ihnen.
Marco Venetti war eingetroffen.
Er stieg die Treppe hinab mit der Autorität eines Mannes, der nicht nur den Raum, sondern die ganze Stadt beherrschte. Sein maßgeschneiderter schwarzer Anzug saß perfekt, und seine dunklen Augen glitten mit kühler Distanziertheit über die Menge. Doch Carmens scharfem Blick entging nicht, dass etwas nicht stimmte. Sein Kiefer war zu fest angespannt, seine übliche Selbstsicherheit von einer ungewohnten Grimmigkeit überschattet.
Als sich ihre Blicke trafen, zwang sie sich zu einem Lächeln, während er näherkam. „Du bist zu spät“, sagte sie leise, mit gleichmäßiger Stimme.
Marco beugte sich kurz vor, küsste ihre Wange – eine flüchtige Geste, die mehr nach Pflicht als nach Zuneigung wirkte. „Ich bin jetzt hier“, murmelte er. Dann, als wäre das Gespräch beendet, wandte er sich ab und ging zur Bar.
Carmens Lächeln blieb, doch an den Rändern ihrer Fassade nagte Irritation. Sie atmete tief durch und wandte sich wieder den Gästen zu, ihr makelloses Äußeres unerschütterlich.
Im Verlauf des Abends wechselte Carmen scheinbar mühelos zwischen den Gesprächen, ihren wachsenden Unmut geschickt verbergend. Marco stand am Rand, nippte an seinem Getränk, sein Gesichtsausdruck undurchschaubar.
„Hast du es gehört?“, drang eine Stimme an ihr Ohr, als sie sich am Champagnerstand ein neues Glas einschenkte. Carmen erstarrte kaum merklich, ihre Ohren spitzten sich beim vertrauten Namen.
„Arianna De Luca?“, flüsterte eine Frau ihrer Begleiterin zu.
„Ich dachte, sie wäre für immer verschwunden“, antwortete die andere.
Carmen drehte sich ein wenig, tat so, als würde sie den Raum überblicken, während sie dem heimlichen Gespräch lauschte.
„Sie ist zurück“, bestätigte die erste Frau. „Anscheinend wurde sie gesehen, wie sie sich mit Marco trifft.“
Carmens Magen zog sich zusammen.
Die zweite Frau schnappte nach Luft. „Du machst Witze! Glaubst du—“
„Komm schon. Jeder weiß, dass sie seine erste Liebe war“, sagte die erste, ihre Stimme schwer vor Bedeutung. „Marco war besessen von ihr, bevor sie verschwand. Vielleicht hat er sie nie vergessen.“
Carmen zwang sich zu einem langsamen Schluck Champagner, gab sich gleichgültig, während die Worte in ihr nachhallten.
„Ich habe gehört, sie besucht ihn heimlich“, fügte die zweite hinzu. „Warum sonst sollte sie jetzt zurückkommen? Vielleicht... fangen sie wieder etwas an.“
Carmen wandte sich ab, ihre Hand verkrampfte sich um das Glas. Die Flüstereien folgten ihr, als sie sich wieder unter die Menge mischte, ihre giftigen Andeutungen nagten an ihrem Selbstbewusstsein.
Als es Zeit für ihre Rede war, trat Carmen mit einem strahlenden Lächeln auf die Bühne, das so leuchtend war wie der Kronleuchter über ihr. Souverän verkündete sie die Erfolge des Abends, ihre Stimme fest und klar, während sie die Wirkung der Spenden erläuterte.
Die Menge brach in Applaus aus, als sie die Bühne verließ, doch ihre Erleichterung verflog sofort. Eine Bewegung am Eingang zog ihre Aufmerksamkeit auf sich, und als sie sich umdrehte, stockte ihr das Herz.
Marco stand dort, seine Hand ruhte leicht auf dem Arm einer Frau, die Carmen seit Jahren nicht gesehen hatte. Arianna De Luca.
Der Raum verstummte, als Arianna vorschritt, ihr purpurrotes Kleid schmiegte sich wie flüssiges Feuer an ihren Körper. Das kastanienbraune Haar fiel ihr über die Schultern, und ihre Lippen verzogen sich zu einem schwachen, wissenden Lächeln.
Die Flüstereien, die Carmen zuvor verfolgt hatten, schwollen nun zu einem dumpfen Murmeln im Saal an.
„Das ist sie“, zischte jemand.
„Ich kann nicht glauben, dass sie es wagt, sich hier zu zeigen.“
„Meinst du, sie sind wieder zusammen?“
Carmen wurde blass, als Marco Arianna weiter in den Raum führte, sein Gesichtsausdruck unlesbar. Doch als Ariannas Blick auf Carmen traf, war die Botschaft hinter ihrem Lächeln unmissverständlich. Es war nicht nur ein Erscheinen – es war eine Herausforderung.
Carmen blieb wie angewurzelt stehen, ihr Kopf schwirrte. Sie zwang sich, Haltung zu bewahren, hob trotzig das Kinn. Doch tief in ihrem Inneren hallte das getuschelte Gerede nach und nagte an ihrer Entschlossenheit.
Was machte Arianna hier? Und warum, nach allem, ließ Marco sie wieder in sein Leben?

The Double Life of My Pregnant Ex-Wife
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