

Beschreibung
Aurora, die treue Luna des Shadow Packs, hat Jahre an der Seite von Alpha Fenrir verbracht und ihn unterstutzt sowie ihr Rudel als seine vorherbestimmte Gefahrtin genahrt. Doch als seine erste Liebe, Arianna, zuruckkehrt, gerat Fenrirs Herz ins Wanken. In einem Moment der Schwache entlasst er Aurora und fordert die Scheidung, was ihre Welt zerstort. Unbekannt fur ihn tragt Aurora sein Kind - ein Geheimnis, das sie schwort zu schutzen, wahrend sie zu ihrer Familie zuruckkehrt, gebrochen, aber widerstandsfahig. Wahrend Fenrir seine neu entfachte Beziehung mit Arianna umarmt, erkennt er bald, dass sie nicht mehr die Frau ist, die er einst geliebt hat. Ihre Grausamkeit gegenuber dem Rudel und ihre untreue Art werden unubersehbar, wahrend Erinnerungen an Auroras Warme ihn heimsuchen. Als Fenrir die Wahrheit uber Auroras Schwangerschaft entdeckt, ist es fast zu spat. Entschlossen, seine Familie wiederzuvereinen, begibt sich Fenrir auf eine Reise, um Aurora zu finden, in der Hoffnung, dass sie ihm verzeiht und ihn in ihr Leben zurucklasst. Aber kann er die Wunden heilen, die er verursacht hat? Oder wird er seine vorherbestimmte Gefahrtin und sein Kind fur immer verlieren?
Kapitel 1
Apr 14, 2026
"Herzlichen Glückwunsch, Luna," verkündete er. "Du erwartest Zwillinge."
Auroras Gesicht teilte sich in ein breites, strahlendes Grinsen, Freude breitete sich wie ein Lauffeuer in ihr aus. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch und versuchte sich die winzigen Leben vorzustellen, die in ihr wuchsen. Zwillinge.
Zwei kleine Seelen waren nun ein Teil von ihr, ein Teil von ihr und Fenrir, ihrem Gefährten und Ehemann. Die Bedeutung dessen erfüllte sie mit Wärme, und sie konnte es kaum erwarten, die Neuigkeiten zu teilen.
Fenrir würde überglücklich sein; da war sie sich sicher. Seit Jahren sah sie ihn als den starken, widerstandsfähigen Anführer des Onyx Shadow Packs, der seine Verantwortung mit unerschütterlicher Stärke trug. Doch sie wusste, dass er dahinschmelzen würde, wenn er diese Neuigkeiten hörte, sein verhärtetes Alpha-Gebaren für die Familie, die sie bald willkommen heißen würden, weichend.
Als sie zum Anwesen des Onyx Shadow Packs zurückkehrte, beschäftigte sich Aurora mit Vorbereitungen, voller Vorfreude, ihn zu Hause willkommen zu heißen. Sie wollte, dass der Moment perfekt war, wenn sie ihm ihre Neuigkeiten mitteilte.
Endlich öffnete sich die Haustür und Fenrir trat in die Diele, sein kraftvoller Körper füllte den Eingangsbereich. Aurora spürte, wie ihr Herz einen Schlag aussetzte, als er ins Blickfeld trat, doch die Müdigkeit in seiner Haltung war deutlich.
Sein Ausdruck war kälter als gewöhnlich, seine Augen verhärtet mit einem fernen Blick, den sie nicht einordnen konnte. Trotz seiner Erschöpfung war er immer noch auffallend gutaussehend, sein dunkles Haar zerzaust von einem langen Tag, die breiten Linien seiner Schultern strahlten Stärke aus.
"Willkommen zu Hause," begrüßte sie ihn warm und bewegte sich, um ihn zu umarmen. Doch Fenrir erwiderte kaum ihren Blick, seine Augen waren abwesend, seine Lippen zu einer schmalen Linie gepresst. Er erwiderte ihr Lächeln nicht, und anstatt der Umarmung, die sie erwartet hatte, trat er zurück und schuf eine leichte Distanz zwischen ihnen.
"Aurora," sagte er, sein Tonfall frei von der üblichen Wärme, "wir müssen reden."
Die unerwartete Kühle in seiner Stimme ließ sie innehalten. Sie konnte fühlen, wie die Freude, die sie festgehalten hatte, zu flackern begann. Ihre Nervosität hinunterschluckend, zwang sie sich zu einem sanften Lächeln. "Ist alles in Ordnung?"
Fenrir zögerte, sein Blick war auf den Boden gerichtet, bevor er schließlich ihren traf. „Arianna… sie ist zurück.“ Auroras Herz sank, die Freude, die sie noch vor wenigen Augenblicken empfunden hatte, entglitt ihr. Arianna. Sie hatte die Geschichten gehört - das Mädchen, das Fenrirs Herz vor ihrer Ehe erobert hatte, diejenige, die auf mysteriöse Weise verschwunden war. Arianna war seine erste Liebe, diejenige, die ihn in mancher Hinsicht zu dem Mann gemacht hatte, der er heute war. „Zurück?“ wiederholte sie, ihre Stimme kaum ein Flüstern. Fenrir nickte, sein Ausdruck fern, ein vorsichtiger Blick zog über sein Gesicht. „Ja. Sie ist zum Rudel zurückgekehrt, während du weg warst.“ Er hielt inne, als kämpfe er mit seinen Worten. „Sie… sie möchte hier einen Platz. Unter uns.“ Die Aussage hing schwer in der Luft, das Gewicht seiner Vergangenheit drückte auf sie herab. Aurora zwang sich, ihren Ausdruck neutral zu halten, unfähig, den Hauch von Verletzung und Verwirrung zu zeigen, der sie schnell überwältigte. Sie hatte immer von seiner Geschichte mit Arianna gewusst, aber sie hatte nicht erwartet, dass sie so ungebeten und ungelöst wieder auftauchen würde. In diesem Moment wusste sie, dass sie ihm nichts von der Schwangerschaft erzählen konnte, nicht jetzt. Die Aufregung, die sie noch vor Stunden gespürt hatte, verwandelte sich in einen leisen, schmerzhaften Schmerz. Es schien nicht richtig, dieses Glück mit ihm zu teilen, wenn sein Kopf offensichtlich bei jemand anderem war. Vorerst würde die Nachricht allein die ihre bleiben.
Mit einer stillen Entschlossenheit nickte sie und wählte ihre Worte sorgfältig. „Ich verstehe“, antwortete sie leise und schluckte die Emotionen herunter, die drohten, an die Oberfläche zu kommen. „Ich bin... für dich da, Fenrir.“
Fenrir schüttelte den Kopf und murmelte. „Lass uns scheiden.“

Luna Aurora
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