

Beschreibung
Die achtzehnjahrige Maya Bennett erwacht nach ihrem scheinbar perfekten Geburtstag und findet einen verschlossenen Metallgurtel, der an ihrem Korper befestigt ist - das ,,Geschenk" ihrer Eltern, um ihre Tugend zu bewahren und sie in eine arrangierte Ehe mit dem Vorzeigeschwiegersohn Grant Ellison zu drangen (der, erstaunlicherweise, nicht einmal den Schlussel besitzt). Gefangen in einem Vorstadtmarchen, das sich in ein Gefangnis verwandelt hat, spruhen zwischen Maya und dem charismatischen Hausgast ihres Vaters, Jordan Reyes, die Funken. Ein katastrophales erstes Date mit Grant wird zur unerwarteten Allianz, um herauszufinden, wer wirklich das Schloss uber ihr Leben halt. Mit ihrer besten Freundin Claire als unerschutterlicher Verbundeten spielt Maya tagsuber die brave Tochter und schmiedet nachts Plane - sie lachelt fur die Kirchengemeinde, stiehlt sich heimliche Momente mit Jordan, die sie sich eigentlich nicht leisten kann, und lernt, jede Regel zu ihrem Vorteil zu nutzen. Es ist ein messerscharfer, langsam entflammender Aufstand uber Reinheit, Macht und ein Madchen, das beschliesst: Wenn sie eingesperrt werden soll, macht sie den Kafig zu ihrer Waffe.
Kapitel 1
Oct 30, 2025
Spätes Frühlingslicht flutet unser Esszimmer und verwandelt poliertes Holz und Kristall in Spiegel. Kirchenmusik summt aus dem Lautsprecher. Die Luft wirkt zugleich festlich und erstickend.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Insassin. Willkommen im Erwachsenenleben.
Tante Diane küsst mich zweimal, einmal auf jede Wange. "Achtzehn! Meine Güte, Maya. Jetzt bist du eine Frau."
"Danke, Tante Diane."
"Deine Mutter hat mir erzählt, dass du beim Kirchenbasar geholfen hast. So ein braves Mädchen."
Ich lächle. Es ist das Lächeln, das ich seit meinem zwölften Lebensjahr übe. "Ich mache nur meinen Teil."
Mrs. Carmichael von nebenan stellt mich an der Bowle-Schüssel zur Rede. "Du musst ja ganz aufgeregt sein wegen des Studiums, Liebes."
"Ich möchte wirklich gern gehen."
"Deine Mutter hat erwähnt, dass du hierbleibst. Das Community College ist ja so nah am Haus."
"Wir reden noch darüber." Wir reden über gar nichts. Die Entscheidung wurde ohne mich getroffen.
Dad arbeitet sich durch den Raum wie ein Politiker, überall Händeschütteln und lautes Lachen. Mom gleitet mit mechanischer Anmut zwischen den Gästen umher, richtet Servietten, schenkt nach. Jeder Handgriff ist einstudiert.
Die Tür fliegt auf und Claire stolpert herein, wildes kastanienbraunes Haar, mit einer Geschenktüte, die überall Glitzer verliert. "Ich bin zu spät, ich weiß. Der Verkehr war verrückt."
"Claire!" Ich umarme sie fester als nötig.
"Alles Gute zum Geburtstag, Süße." Sie beugt sich zu mir. "Ich habe Verstärkung mitgebracht. Triff mich in fünf Minuten in deinem Zimmer."
Ich lache – das erste echte Geräusch, das ich heute von mir gebe. Mom taucht sofort auf, das Lächeln angespannt.
"Claire. Wie schön. Deine Eltern konnten nicht kommen?"
"Dad ist auf einer Konferenz. Mom schickt liebe Grüße." Claire bewegt sich schon Richtung Treppe. "Stört es, wenn ich mich kurz frisch mache?"
In meinem Zimmer zaubert sie zwei Weinmischgetränke aus ihrer übergroßen Handtasche, an den Flaschen perlt schon Kondenswasser.
"Claire, wenn meine Eltern uns erwischen—"
"Werden sie nicht. Jetzt trink. Du siehst aus, als könntest du es brauchen."
Der erste Schluck ist süß und kalt. Der zweite geht schon leichter runter. Als wir wieder nach unten gehen, breitet sich Wärme in meiner Brust aus, und alles fühlt sich ein wenig weicher an.
Die Ellisons kommen. Man sieht ihnen ihr Geld an. Mrs. Ellisons Perlen fangen das Licht.
Moms Stimme verändert sich, wird sanfter, ehrfürchtig. "Emma, Michael, danke, dass ihr gekommen seid. Das ist meine Tochter Maya."
"Was für eine wunderschöne junge Frau." Mrs. Ellisons Lächeln ist warm, aber prüfend. "Achtzehn heute. Was für eine aufregende Zeit."
"Danke, Mrs. Ellison."
"Gute Familien ziehen gute Töchter groß." Mr. Ellison nickt Dad zu. "Das ist heute selten."
Claire fängt meinen Blick und tut so, als würde sie würgen. Der Wein lässt mich ein Kichern unterdrücken.
Dann kommt ein großer Herr herein, den ich nicht kenne. Alles wird schärfer. Sein schwarzes Haar graut an den Schläfen, auf eine Art und Weise attraktiv, die mir den Magen flau werden lässt. Als Dad uns vorstellt: „Maya, das ist mein alter Freund Jordan Reyes.“ Er streckt mir die Hand entgegen.
"Alles Gute zum Geburtstag, Maya."
Der Händedruck schickt Hitze meinen Arm hinauf. Seine Handfläche ist warm, schwielig.
"Danke."
"David hat mir viel von dir erzählt. Allerdings hat er verschwiegen, wie sehr du erwachsen geworden bist."
Etwas in seiner Stimme lässt meine Haut zu eng erscheinen. Dad lacht, klopft ihm auf die Schulter.
"Das letzte Mal, als du sie gesehen hast, war sie was – zehn?"
"Die Zeit vergeht." Jordans braune Augen halten meinen Blick einen Moment zu lange fest.
Das Abendessen zieht sich. Jordan sitzt schräg gegenüber, und jedes Mal, wenn jemand etwas Absurdes sagt, hebt er die Augenbraue. Mr. Ellison verkündet, dass „traditionelle Werte das Fundament der Gesellschaft sind“, und Jordans Mundwinkel zuckt. Ich muss wegsehen, um nicht zu lachen.
Mrs. Carmichael strahlt mich an. "Du denkst jetzt bestimmt ans Heiraten. Einen guten christlichen Ehemann finden."
"Ich bin erst achtzehn."
"Oh, das ist das perfekte Alter! Du willst ja nicht zu lange warten."
Jordan nimmt einen Schluck Wein, seine Augen blitzen. Ich verdrehe die meinen. Er verschluckt sich beinahe.
Claire lehnt sich herüber, flüstert: "Alles in Ordnung, Mr. Reyes?"
"Alles gut." Er hustet. "Ist nur in den falschen Hals geraten."
Ich beobachte ihn verstohlen. Die kleine Narbe an seinem Knöchel. Wie er wirklich zuhört, wenn Leute reden. Jedes Mal, wenn er mich ansieht, sammelt sich Hitze tief in meinem Bauch.
Nach dem Dessert verteilen sich Paare im Wohnzimmer. Claire füllt mein Bowle-Glas nach, zwinkert. Der Raum kippt angenehm. Dad steht auf, streckt mir die Hand entgegen.
"Ein Tanz mit dem Geburtstagskind?"
Ich lasse mich von ihm durch einen steifen Walzer führen. Er riecht nach Rasierwasser und Gewissheit.
"Wir sind sehr stolz auf dich, Maya."
"Danke, Dad."
"Wir haben bald aufregende Neuigkeiten. Es kommen gute Dinge auf uns zu."
Bevor ich fragen kann, was er meint, dreht er mich zu Jordan und legt meine Hand in seine. "Kann ja nicht sein, dass mein ältester Freund den ganzen Abend nur rumsitzt."
Jordan wirkt überrascht, fängt sich aber. "Ich weiß es zu schätzen."
Seine Hand legt sich an meine Taille, und ich vergesse zu atmen. Mir schwindelt, und das liegt nicht am Wein. Er ist warm und fest. Mein Puls hämmert in Hals, Handgelenken, zwischen meinen Beinen.
"Dein Vater schmeißt eine gute Party."
"Meine Mutter schmeißt sie. Er taucht nur auf." Meine Stimme klingt atemlos.
Er lacht, leise und tief. "Stimmt wohl."
Sein Daumen bewegt sich minimal an meiner Taille. Ich spüre es durch den Stoff. Der Raum ist zu heiß. Ich nehme meinen Körper wahr, seinen, den Abstand zwischen uns, der sich gleichzeitig zu groß und zu klein anfühlt.
Claire taucht plötzlich auf, macht eine übertriebene Verbeugung. "Darf ich unterbrechen?"
Jordan tritt zurück. Der Kontaktverlust fühlt sich an wie kaltes Wasser. Claire dreht mich weg, ihre Hand fest an meiner Hüfte.
"Okay, du musst mal durchatmen."
"Ich atme."
"Kaum. Ihr beide hättet fast Feuer gefangen." Sie grinst. "Und nur fürs Protokoll? Dieser Mann ist absurd heiß, und du darfst das bemerken."
"Claire—"
"Was? Du bist jetzt achtzehn. Du darfst Dinge wollen."
Hitze steigt mir ins Gesicht. Ich boxe ihr gegen die Schulter, aber ich lache.
Gegen zehn gehen die Gäste. Mom sorgt sich um die Reste. Dad bringt Jordan zur Tür.
"Tolle Party, David. Danke, dass ich kommen durfte."
"Jederzeit. Wir reden morgen noch über das Projekt."
Jordans Blick sucht meinen quer durch den Raum. "Gute Nacht, Maya."
"Gute Nacht." Meine Stimme klingt mir fremd.
Ich steige die Treppe hoch, halte mich am Geländer fest. Mein Zimmer ist zu warm. Ich lasse mich im Kleid aufs Bett fallen. Claires Lachen. Jordans Hand an meiner Hüfte. Freiheit. Verlangen. Die Worte schweben wie Rauch durch meinen Kopf.
Die Welt kippt zur Seite. Meine Glieder werden schwer. Ich höre, wie Moms Tür unten im Flur zufällt. Dunkelheit legt sich über mich, dicht und vollkommen.
Ich wache auf im grauen Licht, ein Puls hämmert in meinen Ohren.
Etwas Kaltes umschließt meine Taille. Unbeweglich. Falsch.
Ich blicke hinunter und sehe Metall. Ein Gürtel, der mich umschließt, zwischen meinen Beinen verschlossen. Ich rüttele am Schloss, bis meine Finger schmerzen.
Es bewegt sich nicht.

Mom locked me in chastity
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