

Beschreibung
Als Sklavin an die gnadenlosen Vampirkonige verkauft, glaubte Eleanor, jede Kontrolle uber ihr Schicksal verloren zu haben - bis sie von der unheilvollen Blutbindungszeremonie erfahrt. Durch Blut an funf machtige Bruder gebunden, wird sie auf eine Weise zu der Ihren, die sie sich niemals hatte vorstellen konnen. Doch wahrend dunkle Geheimnisse ans Licht kommen und verbotene Begierden entfacht werden, erkennt Eleanor, dass Flucht keine Option mehr ist. Als sie in der Menge ein vertrautes Gesicht erblickt - ihren Vater - zerbricht alles, was sie zu wissen glaubte. Ist sie wirklich eine Gefangene ... oder war es immer ihr Schicksal, hier zu sein? Ein Madchen. Funf Bruder. Ein Band, das sie alle zerstoren konnte.
Kapitel 1
Dec 9, 2025
Eleanor Ravenshire stolpert, als die Ketten um ihre Handgelenke sich straffen und sie nach vorne reißen. Die feuchte Luft beißt in ihre Haut, das Gewicht ihres Schicksals wird mit jedem Schritt zu den gewaltigen Toren von Noctis Manor schwerer.
"Beweg dich, Mädchen", knurrt der Wächter und stößt sie grob. Sie fällt beinahe, doch sie richtet sich auf und schluckt ihre Angst hinunter. Sie wird keine Schwäche zeigen—nicht vor ihnen.
Die eisernen Tore ächzen beim Öffnen und geben das dunkle Herz des Reiches der Valerian-Vampire preis. Schatten tanzen im Mondlicht und winden sich über den kopfsteingepflasterten Weg, der zum prächtigen Anwesen führt. Das Gebäude ragt auf, seine gotischen Türme durchbohren den Himmel wie Klauen.
Eleanors Atem stockt. Hier wird sie sterben. Oder schlimmer—als Blutdienerin leben.
Im Inneren fallen die schweren Türen mit einer Endgültigkeit hinter ihr zu, die ihr einen Schauer über den Rücken jagt. Ihr Herz hämmert, als sie durch schwach beleuchtete Korridore geführt wird, die Wände gesäumt von flackernden Kandelabern und uralten Porträts mit hohläugigen Blicken.
Dann wird sie in einen gewaltigen Saal gestoßen.
Fünf Gestalten stehen vor ihr, ihre Silhouetten vom unheimlichen Kerzenlicht umhüllt.
Die Erben der Valerian.
Raubtiere, jeder einzelne von ihnen.
Lucien tritt als Erster vor. Groß, scharf und gebieterisch. Seine eisblauen Augen gleiten über sie wie ein Wolf, der seine Beute einschätzt. "Das ist also die Opfergabe?" Seine Stimme ist eine Klinge, in Samt gehüllt. "Erbärmlich."
Eleanor ballt die Fäuste. Sie weigert sich, zu kauern. "Ich bin keine Opfergabe. Ich bin eine Person."
Ein dunkles Kichern grollt vom zweiten Bruder, Dorian. Er lehnt an einem massiven Bücherregal, seine Brille rutscht ihm die Nase herunter, während er sie neugierig betrachtet. "Eine Person, sagst du? Wie reizend. Menschen sind nur das, wozu wir sie machen."
Cassius, der dritte Bruder, tritt näher, sein goldenes Haar glänzt im Kerzenschein. Er grinst und hebt Eleanors Kinn mit einem einzigen Finger an. "Die gefällt mir. Sie hat Feuer. Vielleicht sollten wir sie behalten—sehen, wie lange sie brennt, bevor sie zerbricht."
Sie reißt den Kopf zur Seite und funkelt ihn an. "Fass mich noch einmal an, und du wirst es bereuen."
Stille. Dann Gelächter.
Cassius grinst. "Oh, die mag ich definitiv."
"Genug", durchschneidet eine Stimme das Amüsement.
Viktor, der Krieger. Seine Präsenz ist erdrückend, seine rubinroten Augen glühen wie Kohlen. "Wir brauchen eine Dienerin, keine Unterhaltung." Sein Blick heftet sich an ihren. "Kannst du Befehle ausführen, Mädchen?"
Eleanor hebt das Kinn. "Ich bin nicht eure Dienerin."
Luciens Gesicht verfinstert sich. Schneller, als sie reagieren kann, bewegt er sich—eben noch auf der anderen Seite des Raumes, im nächsten Moment ist er dicht vor ihr und packt sie mit eiserner Hand am Hals.
"Du bist, was immer wir entscheiden, dass du bist", murmelt er, sein Atem kalt auf ihrer Haut. "Du tätest gut daran, das schnell zu lernen."
Eleanor schnappt nach Luft, ihr Puls hämmert. Die anderen Brüder beobachten das Geschehen mit unterschiedlichem Maß an Amüsement, Neugier und Gleichgültigkeit.
Dann spricht der letzte Bruder.
Silas.
"Du solltest loslassen, bevor sie aufhört zu atmen, Lucien", sagt er träge von seinem Platz in den Schatten. Seine Stimme ist leiser als die der anderen, beinahe abwesend. "Nicht, dass es mich kümmert, aber es wäre umständlich, eine tote Dienerin an ihrem ersten Abend zu erklären."
Lucien schnalzt mit der Zunge, lässt aber von ihr ab. Eleanor taumelt zurück, hält sich den Hals und schnappt nach Luft.
Cassius klatscht in die Hände. "Nun, das war amüsant. Und jetzt?"
Luciens durchdringender Blick weicht nicht von Eleanor. "Sie bleibt. Ob es ihr gefällt oder nicht."
Eleanors Magen krampft sich zusammen, doch sie zwingt sich, ihren Blicken standzuhalten.
Dorian seufzt und stößt sich vom Bücherregal ab. "Willkommen in Noctis Manor, Eleanor Ravenshire. Du gehörst jetzt uns."

SOLD TO THE FIVE VALERIAN VAMPIRE BROTHERS
20 Kapitel
20
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